HIGHSCHOOL
Seit 1990 bieten wir High-School-Aufenthalte für Schüler in den USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Südafrika, Argentinien, Mexiko und Italien an. Über 4.000 Schüler wurden bisher von uns vermittelt und betreut. Als Familienunternehmen legen wir großen Wert auf persönliche Zusammenarbeit mit den Teilnehmern und deren Eltern.
Ein Schuljahr im Ausland zu absolvieren ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Über 80% der Schüler entscheiden sich für ein ganzes Schuljahr, von den 20% der Halbjahresschüler verlängern wiederum mindestens 10% kurz nach Ankunft im Gastland ihren Aufenthalt auf ein ganzes Jahr.
Schüler, die ein Schuljahr im Ausland verbringen möchten, haben sich eine perfekte Zeit ausgewählt. Der Aufenthalt wird von den Eltern finanziert, die Gastfamilien nehmen die Schüler als Familienmitglied auf und tragen somit auch die Verantwortung, die Schule kümmert sich auch um die Freizeitgestaltung des Schülers, so dass dieser Zeit hat, voll in die Kultur einzutauchen. Freunde werden selbstverständlich in der Schule gefunden, die Sprache nebenbei perfektioniert.
Das erstaunlichste für viele deutsche Eltern ist, dass sie ein Kind ins Ausland schicken und einen jungen Erwachsenen zurückbekommen. Die Kinder werden selbständiger, reifer, toleranter und weltoffener. Probleme kommen während des Jahres bei allen vor – wären die Schüler in Deutschland geblieben hätten auch hier Probleme nicht vermieden werden können. Das Besondere im Ausland ist, dass der Schüler seine Probleme selbständig lösen und die Entscheidungen und deren Konsequenzen tragen muss. Daraus entwickelt sich eine starke Persönlichkeit.
Ein Auslandsjahr ist zweifelsfrei eine sinnvolle Investition in die Zukunft!
Wir haben in jedem der von uns angebotenen Programmländer eine Partnerorganisation, welche die Betreuung der Schüler und Gastfamilien vor Ort vornimmt. Mit all unseren Partnern haben wir sehr guten Kontakt und führen eine hervorragende Zusammenarbeit. Wir sind ein kommerzielles Unternehmen, sind also nicht gemeinnützig. Dafür haften wir mit unserem Namen und Privatvermögen für die Arbeit, die wir leisten. Wir sind bestrebt allen Schülern zu einem erfolgreichen Auslandsaufenthalt zu verhelfen, was nur möglich ist durch Mithilfe unserer zuverlässigen ausländischen Partnerorganisationen.
Jeder Teilnehmer an unserem Austauschprogramm, muss uns persönlich bekannt werden. Die Eltern möchten wir bitten, sich und ihre Kinder über unsere vorbereitenden Arbeiten zu informieren. Erfahrungsgemäß verläuft das Auslandsjahr um so erfolgreicher, je besser der Schüler und die Eltern informiert und somit auch vorbereitet sind.
Unsere Mitarbeiter sind alles ehemalige TASTE-Schüler und können daher auch von ihren Erfahrungen berichten. Kurzum: sie wissen was sie tun und wovon sie reden.
Mit beiliegendem Bewerbungsbogen kann sich Ihre Tochter/Ihr Sohn bei uns bewerben. Nach Eingang der Bewerbungsunterlagen in unserem Büro, werden wir Ihr Kind – sofern es unsere Bewerbungskriterien erfüllt – zu einem Gespräch (Interview) einladen. Das Interview findet in der Nähe Ihres Wohnortes statt, sofern wir dort Mitarbeiter haben. In dem Gespräch mit Ihrem Kind möchten wir in erster Linie den Charakter und die Persönlichkeit kennen lernen, immerhin wird Ihre Tochter/Ihr Sohn im Ausland Deutschland repräsentieren müssen. Es werden auch eventuell auftretende Probleme während des Auslandaufenthaltes angesprochen, ebenso kulturelle Unterschiede im Gastland, wobei für uns die Reaktion Ihres Kindes wichtig ist.
Anhand der in dem Interview gestellten Fragen (Fragen aus dem alltäglichen Leben – auf deutsch!!), können wir uns ein Bild über die Fähigkeiten Ihres Kindes machen. Nicht jeder Bewerber eignet sich für einen ganz-, bzw. halbjährigen Auslandsaufenthalt. Ausschlaggebend ist bei der Eignung auch nicht das Alter, wie unsere Erfahrungen gezeigt haben. Das Interview findet mit dem Schüler alleine statt. Im Anschluss können die Eltern gerne dazu kommen, werden über den weiteren Ablauf unterrichtet und erhalten Antworten auf ihre Fragen.
Bereits wenige Tage nach dem Interview, das von TASTE und der jeweiligen Partnerorganisation gemeinsam ausgewertet wird, erfahren Sie, ob Ihre Tochter/Ihr Sohn für das High-School-Programm akzeptiert wird.
Wenn der Bewerber in unserem Programm aufgenommen wird, erhalten Sie von TASTE eine Zusage zusammen mit einem Vertragsvorschlag, den Sie dann – wenn Sie den Platz für Ihr Kind annehmen möchten – unterschrieben an uns zurücksenden. Bis dahin ist der gesamte Bewerbungsprozess unverbindlich.
Wenn der unterzeichnete Vertrag bei uns eingeht, erhalten Sie von uns die Bewerbungsunterlagen unserer Partnerorganisation, die in der jeweiligen Landessprache des Gastlandes ausgefüllt werden müssen. Die Bewerbungsunterlagen bestehen aus Fragen zum Bewerber und seiner Familie, seinem alltäglichen Leben, es werden Schulnoten, Lehrergutachten und medizinische Untersuchungsergebnisse erfragt. Ebenso müssen Fotos des Bewerbers und seiner Umgebung beigefügt werden, damit sich die zukünftige Gastfamilie ein Bild des Gastkindes machen kann. Ein Teil der Unterlagen sind auch Regeln, die von dem Schüler und den Eltern unterzeichnet werden müssen. Zu den Bewerbungsunterlagen erhalten Sie Ausfülltipps.
- Bewerbungsprozess der Gastfamilien
Mit den komplett ausgefüllten Bewerbungsunterlagen, der „Eintrittskarte ins Gastland", wird dann sorgfältig und individuell die Gastfamilie gesucht. Ebenso wie die deutschen Schüler müssen sich die Gastfamilien bewerben. Unsere Partnerorganisation betrachtet die äußere und ebenso die innere Situation der Gastfamilie, beurteilt nicht nur den momentanen Status, sondern auch die Vergangenheit und kalkuliert ebenso für die Zukunft. Die Gastfamilie erhält in den meisten Gastländern keine finanzielle Entschädigung (nur im Kanada-, Australien-, und Neuseelandprogramm bekommen die Gastfamilien einen monatlichen Zuschuss, da dort die Lebenshaltungskosten sehr hoch sind).
Gastfamilien nehmen Schüler aus dem Ausland aus verschiedensten Gründen auf: Viele tun es aus Nationalstolz, um einem Ausländer ihre Kultur näher zu bringen oder weil sie einfach eine fremde Kultur besser kennen lernen möchten. Oftmals ist der Grund der Aufnahme, um den eigenen Kindern zu zeigen, dass die Welt nicht schon am Horizont zu Ende ist und um den Kindern ein gutes Vorbild zu präsentieren. Es gibt Gastfamilien, die seit Jahren immer wieder Gastschüler aufnehmen, also schon sehr erfahren sind. Viele Familien nehmen jedoch zum ersten Mal auf. Gefunden werden aufnahmebereite Familien meistens durch die Schule, die Kirche, Nachbarn oder Freunde, die von ihrer positiven Erfahrung als Gastfamilie berichten.
Die Gastfamilie trifft die Wahl aus verschiedenen Bewerbungen mehrerer Schüler. Hat sich eine passende Familie für Ihr Kind gefunden, werden wir Sie sofort benachrichtigen. Der Kontakt zwischen Schüler und Familie kann beginnen.
Die Gastfamilien nehmen das Gastkind als Familienmitglied auf, d.h. die Gasteltern werden von den Schülern mit Vornamen angesprochen oder in vielen Fällen auch mit „Mom“ und „Dad“. Der Schüler hat in der Familie die gleichen Rechte und Pflichten, wie andere Kinder auch. Alle Gastfamilien werden von unseren Partnerorganisationen auf die Aufnahme des Kindes vorbereitet, besonders hervorgehoben wird die Bedeutung des Gastkindes als Mitglied der Familie, d.h. für die deutschen Schüler fallen keine Aufgaben als Haushaltshilfen, Babysitter oder Pflegepersonal an. Dass das Kind als Familienmitglied alltägliche Pflichten im Haushalt mitübernehmen muss, ist jedoch selbstverständlich.
Die meisten Schüler werden in Gastfamilien mit Kindern vermittelt. Gleichaltrige Gastgeschwister wünscht sich fast jeder, weil er meint, sich durch deren Hilfe schneller einleben zu können. Fakt ist jedoch, dass man auch in Deutschland seine Freizeit mit Freunden und nicht unbedingt mit Geschwistern verbringt.
Wir vermitteln in verschiedene Gastfamilienkonstellationen: • Gasteltern mit kleinen Kindern (0-12 Jahre) • Gasteltern mit Kindern (12-20 Jahre) • Alleinerziehende Gasteltern mit Kindern/kleinen Kindern • Gasteltern ohne Kinder (meist sind die Kinder schon aus dem Haus)
Das Alter der Gasteltern variiert von 23 bis 65 Jahre, wobei immer darauf geachtet wird, dass die Gasteltern reif genug/fit genug sind, um einen Jugendlichen aufzunehmen.
Die Gastfamilien kommen vornehmlich aus der Mittelschicht.
Ein harmonisches Verhältnis zur Gastfamilie ist ein wichtiger Punkt, für dessen Verwirklichung der Schüler durch Anpassung, Toleranz und Akzeptanz neuer Gegebenheiten verantwortlich ist. Die Gastfamilie öffnet sich für das neue Familienmitglied auf Zeit und erwartet dafür aber auch, dass das Gastkind sich dem Familienalltag anpasst, auch wenn die Gegebenheiten für den Schüler ein krasser Gegensatz zum Gewohnten sind. Dabei darf der bekannte Ausspruch „andere Länder, andere Sitten“ nicht vergessen werden.
Ungewohnt ist für deutsche Schüler, dass sich in den von uns angebotenen Programmländern Geschwister gleichen Geschlechts sehr oft ein Zimmer teilen. Ca. 60% unserer Teilnehmer teilen sich während ihres High-School-Jahres ein Zimmer mit der Gastschwester, bzw. dem Gastbruder. Die Zimmer werden nur als Schlafzimmer genutzt. Man hält sich dort nicht während des Tages, z.B. mit Freunden auf. Hausaufgaben werden im Wohnzimmer oder in der Küche gemacht. Dort sitzt man auch mit Freunden. Da die Schüler bis zum späten Nachmittag in der Schule sind, fehlt ihnen in der Regel das eigene Zimmer nicht.
Die Schüler werden von den Gastfamilien verpflegt, jedoch fallen einige Kosten an, die von den Schülern getragen werden müssen. Wir empfehlen ein Taschengeld von € 150,00 bis 200,00 im Monat zur Verfügung zu stellen. Davon muß z.B. folgendes gezahlt werden: Lunch (Mittagessen in der Schule), ggf. Kosten für Transport zur Schule, Hygieneartikel, Porto, Kleidung, Schulutensilien, Reisen, Geschenke (Geburtstag und Weihnachten) etc.
- Platzierungen für Reiter in den USA und Kanada
Unser Programm für Reiter: Reiter/innen platzieren wir auf Wunsch in den USA bei Gastfamilien mit Pferd(en). Bei der Platzierung mit Pferden ist die Voraussetzung, dass man Erfahrung mit Pferden hat (man also weiß, dass es nicht immer nur reiten bedeutet) und natürlich Spaß und Interesse an und mit Pferden. Der Schüler muss Reiten können. Man wird in der Gastfamilie als Familienmitglied und nicht als Pferdepfleger aufgenommen!! Die meisten Reiter-Gastfamilien haben 2 bis 7 Pferde, wir haben jedoch auch Platzierungen auf Pferdefarmen.
In Kanada, Australien und Neuseeland versuchen wir Reiter ebenso an Familien mit Pferd(en) zu vermitteln. In Neuseeland haben einige Schulen sogar schuleigene Pferde und bieten regelmäßig Reitunterricht an.
Ca. 8-12 Wochen vor der Abreise findet in Hannover ein mehrtägiges Vorbereitungsseminar statt. TASTE-Mitarbeiter und ehemalige High School-Schüler bereiten optimal auf neue Situationen im Gastland vor. Die Schüler werden mit der Schule, dem Alltag, der Freizeit und mit gesellschaftlichen Gepflogenheiten vertraut gemacht. Die Übernachtung und Verpflegung sind im Programmpreis enthalten. Für Schüler besteht Teilnahmepflicht an einem der Seminare.
Für Eltern bieten wir Vorbereitungsseminare in verschiedenen deutschen Städten an. Diese Seminare dauern ca. vier Stunden. Wir erklären dort den Ablauf des Programms, klären wichtige Fragen bezüglich des Fluges, der Versicherung, der Betreuung, etc. Es werden häufig auftretende Probleme besprochen. Für uns ist nicht nur die Vorbereitung des Kindes wichtig, die Eltern sind auch ein wichtiger Teil für den erfolgreichen Ablauf des High-School-Programms. Ebenso interessiert es uns natürlich, die Eltern persönlich kennen zu lernen.
Informationen über das von Ihrem Kind gewünschte Gastland, unsere dortige Partnerorganisation, Preise und Geschäftsbedingungen erhalten Sie in der Beilage.
Wenn Sie noch Fragen zu unseren Programmen haben, stehen wir Ihnen sehr gerne telefonisch werktags von 10 bis 17 Uhr zur Verfügung.
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